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Mit Freude selbstbestimmt leben.


20 Jahre bei WIB!

Interview mit WIB-Jubilar Herrn Bromme, Teamleitung des WIB-Betreuten Einzelwohnens für Menschen mit Suchterkrankungen (BEW Sucht)


Herr Bromme mit einem Geschenk zu seinem Jubiläum

Herr Bromme, wir gratulieren Ihnen ganz herzlich zu Ihrem 20. Betriebsjubiläum und bedanken uns für Ihr langjähriges Engagement und die gute Zusammenarbeit!

Frage:
Herr Bromme, Sie haben die Arbeit mit den Klient*innen bei WIB schon 20 Jahre vorangebracht und sich im Stadtteil Pankow vernetzt. Wie haben sich Ihre persönlichen Kompetenzen bei WIB entwickelt? Wie hat sich die Arbeit im BEW Sucht in all den Jahren entwickelt und was schätzen Sie daran?

Antwort:
20 Jahre, wo ist die Zeit geblieben? Meine ersten Erfahrungen im Suchtbereich sammelte ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Einzelfallhelfer im Bezirk Pankow. 2001 begann ich im BEW Psych und beteiligte mich etwas später bei der Konzepterstellung für das BEW Sucht, in das ich später wechselte. Dort waren wir zu Beginn ein kleines Team von NUR drei Mitarbeiter*innen, die ca. zehn Klient*innen betreuten. 2021 besteht der BEW-Suchtbereich nun aus 15 Mitarbeiter*innen und 50 Klient*innen. Darüber hinaus haben wir einen zweiten Standort in Karow aufgebaut.
An meiner Arbeit bei WIB schätze ich die Möglichkeit der Mitgestaltung bei der Entwicklung des Suchtbereiches. Als Beispiele hierfür seien die Standortentwicklung Karow und die Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung genannt.

Frage:
Welche Unterstützung brauchen Menschen mit Suchterkrankungen, um mit ihren eigenen Kräften am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können?

Antwort:
Eine große Stärke in unserer Arbeit mit den Klient*innen ist die ressourcenorientierte, offene und willkommen heißende Grundhaltung aller Mitarbeiter*innen gegenüber unserer Klientel. Eine lebensweltorientierte und alltagsnahe Begleitung und Unterstützung der Menschen sind für mich neben den Aspekten, sich auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt zu begegnen, das Fundament, um eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Frage:
Mit welchen Methoden werden die WIB-Mitarbeiter*innen wirksam? Wie motivieren Sie sich selbst und als Teamleitung Ihre Mitarbeiter*innen, gute Arbeit zu machen?

Antwort:
Ich wäre nicht 20 Jahre hier, wenn ich nicht gerne zur Arbeit gehen würde. Ein kollegiales, humorvolles und motiviertes Team war und ist für mich die Grundlage, um mich bei meiner Arbeit wohlzufühlen und mich weiterentwickeln zu können. Um als Team gut zu funktionieren und gute Arbeit zu leisten, ist es wichtig, die Stärken und Interessen der Mitarbeiter*innen zu erkennen und ihnen die Möglichkeit zu verschaffen, diese in ihre Arbeit eigenverantwortlich einbringen zu können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, Mitarbeiter*innen zu fördern, damit sie sich weiterentwickeln können und ihnen Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement entgegenzubringen.

Vielen Dank Herr Bromme für das Gespräch und Ihnen noch einen schönen Jubiläumstag!